Leben in Portugal

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Leben in Portugal

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  • Wie die Bica zu ihrem Namen kam

    Auch in Portugal gibt es das braune Getränk, was jeder aus Italien unter dem Begriff Espresso kennt. Jedoch heißt es je nach Region anders. In Porto hört man eher den Begriff cimbalino, im restlichen Land wird es gemeinhin als café bezeichnet. In Lissabon jedoch, hört man die Leute eher eine bica bestellen.

    Um diesen Begriff ranken sich verschiedene Legenden, die kurioseste ist allerdings die folgende:

    A Brasileira 1911

    Am 19.11.1905 eröffnete der erfolgreiche Kaffeehändler Adriano Telles im Chiado im Herzen Lissabons das erste Kaffeehaus in Portugal. Nach seinem Umzug aus Brasilien blieben die alten Kontakte bestehen, so dass der Import der kostbaren Ware garantiert werden konnte. Als er drei Jahre später zu seinen Verkaufsräumen noch einen weiteren Raum zur Verfügung stelle, ein Café, etwas was es bis dato nicht gegeben hatte. Schnell etablierte sich hier die feine Gesellschaft - hier trafen sich Doktoren, Journalisten, Anwälte und Künstler (darunter auch Fernando Pessoa und Almada Negreiros) sowie Studenten und Revolutionäre, um sich bei einem café auszutauschen.

  • Neuer UN-Chef: António Guterres

    Der frühere Ministerpräsident Portugals, António Guterres, wird der neue Vorsitzende der Vereinten Nationen (UNO). 

    Am heutigen 5. Oktober 2016 einigte sich der UN-Sicherheitsrat auf Guterres als Generalsekretär.

Rezept des Monats

 Bife à Marrare
Steak Marrare

Foto von Ilídio Lacerda

Namensgeber des Gerichts ist der Koch Marrare. Er stammte aus Galizien und hatte Anfang des 20. Jahrhundert das Restaurant "O Marrare das sete portas" in der Baixa von Lissabon. Das Geheimnis des Rezepts war und ist die spezielle Soße.

Zutaten
4 Steaks
4 EL Butter
4 Knoblauchzehen
1/4 l Sahne
Zitronensaft
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung
1. Einen Esslöffel Butter in einer feuerfesten Tonpfanne erhitzen, die Knoblauchzehe dazu geben.
2. Die Steaks einzeln in der Pfanne beidseitig anbraten.
3. Knoblauch entfernen. Salzen und pfeffern.
4. Nach und nach geben die Sahne und kleine Stücke Butter hinzu geben. Dabei...

zum Rezept

Kultur

Portugal der 1940er Jahre - neue Reihe im Deutschlandfunk

Portugal hatte im zweiten Weltkrieg einen neutralen Status inne - zumindest offiziell. Das führte dazu, dass Lissabon nicht nur als sicherer Hafen galt, wo Tausende auf die Passage nach Übersee warteten. Sondern es war auch Anlaufstelle und Sammelbecken für verfolgte Intellektuelle, Schriftsteller und jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa. Dazu kamen noch die Agenten diverser Geheimdienste aus Großbritannien, Frankreich, den USA und Russland,, ja auch aus Nazi-Deutschland, die sich in der portugiesischen Hauptstadt tummelten.

"Die Spuren" - so schreibt Tilo Wagner, Autor des Deutschlandfunks - "sind in der Stadt heute noch zu finden." In fünf Teilen schildert er das Leben in Portugal in den 1940er Jahren.

Teil  1: Lissabon, Stadt der Schlapphüte

 Teil 2: Als Deutsche in Lissabon

 Teil 3: Wie man mit Visa Leben rettet

 Teil 4: Das Dorf der blonden Frauen

 Teil 5: Eis für Könige

D. Pedro I, der Grausame und Gerechte

In der Klosterkirche von Alcobaça sind zwei Sakropharge so aufgestellt, dass sie sich an den Fußenden gegenüberstehen. Und das hat seinen Grund: In der Überlieferung heißt es, die beiden Verstorbenen warten so auf ihre Auferstehung am Tag des jüngsten Gerichts. Denn wenn es soweit ist, können sie sich sofort wieder gegenüber treten. In den steinernen Särgen liegen der König Dom Pedro I. und die Edeldame Inês de Castro - sie sind das Paar in einer sagenumwobenen Liebesgeschichte, sozusagen die portugiesische Version von Romeo und Julia.

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Pinnwand

António Costa tauscht vier Kabinettsminister aus

Ein Jahr vor den Parlamentswahlen in Portugal hat Ministerpräsident António Costa vier Minister in seinem Kabinett ausgetauscht.
Neuer Verteidigungsminister ist seit 15. Oktober 2018  durch João Gomes Cravinho (vorher Azeredo Lopes). Als Wirtschaftsminister wurde Pedro Siza Vieira vereidigt (vorher: Manuel Caldeira). Im Gesundheitsministerium ist jetzt eine Frau tonangebend: Marta Temido (vorher: Adalberto Campos Fernandes) - ebenso im Kulturministerium. Dort übernahm die Juristin Graça Fonseca die Amtsführung (vorher: Luís Filipe Castro Mendes). Mit diesen Änderungen sind im 21. Kabinett Portugals fünf Frauen vertreten (über 30 Prozent). Alle neuen Minister*innen wurden bereits vom portugiesischen Staatspräsidenten Marcelo Rebelo de Sousa vereidigt. 

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Kann denn Fado fade sein

Das "Portugalbuch", das lange vergriffen war, ist nun wieder neu aufgelegt: erweitert, ergänzt. aktualisiert. 

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