Der Konstruktion einer Burg lagen zahlreichen strategischen Überlegungen zugrunde, die bis ins letzte Detail genau ausgeklügelt wurden. Dabei wurde nichts dem Zufall überlassen, nicht mal eine simple Treppe.

Wenn man sich die Wendeltreppen einer mittelalterlichen Burg genauer anschaut, entdeckt man, dass sie im Uhrzeigersinn verlaufen.

Heute vor 524 Jahren stach Christopher Kolumbus in See, um als erster auf dem westlichen Seeweg von Europa Ostasien zu erreichen. Durch seine Heirat mit Dona Filipa de Perestrelo e Moniz war der gebürtige Italiener aus Genua zum portugiesischen Staatsbürger geworden. Am 12. Oktober 1492 erreichte er die  Karibischen Inseln vor dem amerikanischen Festland - anstatt Quinsay, einer Stadt nahe des heutigen Shanghais in China.

Christopher Columbus - Seefahrer

Kolumbus wusste nichts von den karibischen Inseln, er glaubte, sich südlich von Cipango (Japan) zu befinden. Im seinem Bordbuch ist für den 21. Oktober 1492 zu lesen: „Jedoch habe ich mich entschlossen, das Festland und die Stadt Qui(n)say aufzusuchen. Dort werde ich dem großen Khan die Briefe Eurer Majestät überreichen, um eine Antwort ersuchen und damit zurückkehren.“

"Ein Szenario wie aus Dantes Hölle" - so wird die Situation in Madeiras Hauptstadt Funchal von Feuerwehrleuten beschrieben. Die Feuer haben mittlerweile in der Altstadt, das Viertel São Pedro, erreicht.

Von heute an (5. August) bis 14. August 2016 findet am Praça de Comerçio, am Terreiro do Paço in Lissabon wieder ein Videomapping statt. Dreimal jeden Abend kann man die bunten Lichtinstallationen zum Thema "Die Gesichter von Lissabon" (As Caras de Lisboa) bestaunen: jeweils um 21:45, 22:30 und 23:15 Uhr (am Sonntag, den 7.8.2016, gibt es lediglich zwei Vorführungen: um 22:30 und um 23:15 Uhr). Dauer: eine Viertelstunde, der Eintritt ist frei. 
Quelle und Foto: Público

1. Hundestrand in Peniche, Portugal

Foto: ©Ana Ferreira

Am 29. Juli 2016 genehmigte die Stadtverwaltung Peniche erstmals einen Hundestrand und leistete damit Pionierarbeit in Portugal. Der Strand wird am 6. August offiziell eingeweiht.

Wer auf Wetter und gutes Klima wert legt, sollte dieses Ranking beachten: Portugal steht unter den ersten zehn der Länder, in denen sich's am besten leben lässt. Sonne, Meer und gute Luft machen das Land für viele Reisende, aber auch Auswanderer attraktiv. Das zeigt das Resultat der Umfrage "Best Places to live 2016". 

Internations hat für die jährliche Erhebung "ExpatInsider" mehr als 14.000 Menschen in 195 Ländern befragt. 

Quelle: ftn News

Genau 50 Jahre ist es her, dass die Verbindung zwischen Lissabon (Stadtteil Alcântara) und dem südlichen Tejo-Ufer (Almada) eingeweiht wurde. Am 6. August 1966 - damals hieß die Brücke noch Ponte Salazar - wurde die wichtige Verbindung zwischen Nord- und Südportugal dem Verkehr übergeben. 

Nach der Nelkenrevolution am 25. April 1074 wurde die mit 2278 Meter weltweit zweitlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Eisenbahnverkehr umbenannt in Ponte de 25 Abril. Meist nennen die Portugiesen sie Ponte - und jeder weiß, welche Brücke gemeint ist. Quelle und Foto: Público

Mehr zur Geschichte der Ponte de 25 Abril ->hier

Am Paria de São João an der Südküste von Lissabon, bei Caparica, musste heute ein Leichtflugzeug notlanden. Dabei starben zwei Badegäste - ein 30jähriger Mann und ein achtjähriges Mädchen. Nähere Hintergründe sind noch nicht bekannt.

Mehr lesen bei: 
Observador - Diário de Notícias - Sapo24

Seit Freitag, 18. August 2017, 14 Uhr bis Montag 24 Uhr gilt für einige Regionen Portugals vorsorglich der "öffentlichen Notstand"  (estado de calamidade pública). Grund dafür ist die Wettervorhersage, die für dieses Wochenende sehr hohe Temperaturen bis zu 40 Grad prognostizieren und daraus resultierend eine stark erhöhte Feuergefahr. 

Betroffen vom öffentlichen Notstand sind landesweit 155 Landkreise, vor allem im Inland von Nord- und Mittelportugal sowie  die Algarve. Im Süden ist vor allem im Hinterland das höchste Brandrisiko zu verzeichnen.  

Kultur

Reportagereihe Portugal: Warum das Land den Rechten trotzt

Seit kurzem läuft im Deutschlandfunk wieder eine Sendereihe zu Portugal. Diesmal zur politischen Lage - genauer: den (Hinter)Gründen, warum Rechtspopulisten in Portugal wenig Erfolg haben.
Unter anderem liegt das - so der Beitrag vom 30. April 2019 - wohl am Staatspräsidenten: "Marcelo Rebelo de Sousa ist so beliebt wie kaum ein anderer Politiker in der portugiesischen Geschichte. Er liebt das Bad in der Menge – und versteht seine Volksnähe auch als Vorbeugung gegen Populisten und Radikale."
Teil1: Schwache Rechtspopulisten, starke Kommunisten

Teil 2: Der Präsident ist stets präsent

Staatspräsident Sousa mit Selfie im Strandbad

Teil 3: Alvito - EIn Dorf sehnt sich nach Migranten

Teil 4: Ungültig wählen als Protestakt

Teil 5: Chega - Neue rechte Partei wartet auf Erfolg

Portugal in den 1940er Jahren: Reihe im Deutschlandfunk

Portugal hatte im zweiten Weltkrieg einen neutralen Status inne - zumindest offiziell. Das führte dazu, dass Lissabon nicht nur als sicherer Hafen galt, wo Tausende auf die Passage nach Übersee warteten. Sondern es war auch Anlaufstelle und Sammelbecken für verfolgte Intellektuelle, Schriftsteller und jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa. Dazu kamen noch die Agenten diverser Geheimdienste aus Großbritannien, Frankreich, den USA und Russland,, ja auch aus Nazi-Deutschland, die sich in der portugiesischen Hauptstadt tummelten.

"Die Spuren" - so schreibt Tilo Wagner, Autor des Deutschlandfunks - "sind in der Stadt heute noch zu finden." In fünf Teilen schildert er das Leben in Portugal in den 1940er Jahren.

Teil  1: Lissabon, Stadt der Schlapphüte

 Teil 2: Als Deutsche in Lissabon

 Teil 3: Wie man mit Visa Leben rettet

 Teil 4: Das Dorf der blonden Frauen

 Teil 5: Eis für Könige

 

Rezept des Monats

Moamba de Galinha
Hähnchen in Erdnusscreme


Foto von Ilídio Lacerda

Moamba da Galinha ist eines der beiden Nationalgerichte Angloas. Die Portugiesen, die hier seit 1483 erste Handelsposten errichteten, brachten Gewürze und auch Lebensmittel aus ihren anderen Kolonien ins Land. So ist die angolanische Küche heute eine Mischung aus traditionellen Elementen mit portugiesischer und vor allem brasilianischer Küche. Fürs Original-Moamba verwendet man Okraschoten. Man kann aber, falls man diese nicht bekommt, auch andere Gemüse verwenden.

zum Rezept

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen