Berühmt und ein absolutes Must in Portugal: die pasteis de natas. Die müssen Sie probieren, und wenn Sie Lissabon besuchen, tun Sie das am besten an Ort und Stelle, nämlich in der Casa Pasteis de Belém, direkt neben dem Hieronymuskloster, dessen Mönche diese Blätterteigköstlichkeit nämlich erfunden haben: mit Vanillepudding gefüllt und mit Zimt bestäubt. Aber das ist noch lange nicht alles...

... Viele Süßigkeiten stammen aus der Klosterküche. Machen Sie sich den Spaß und nehmen Sie Ihr Wörterbuch zur Hand, wenn es Sie in einer pastelaria zum Kaffee nach einer zuckrigen Beilage gelüstet. Oder wenn Sie nach einem (am besten nicht zu üppigen!) Mahl noch einen Nachtisch probieren wollen. Wie wäre es mal mit papos-de-anjo („Engelskröpfe“) oder toucinho do céu („Himmelsspeck“) samt barriga de freiras („Nonnenbauch)? Dagegen klingen celestes („Himmlische“) oder pasteis de Santa Clara („Pasteten der Heiligen Klara“) direkt harmlos – genau wie der abade de Priscos: Das heißt übersetzt lediglich „Pfarrer von Priscos“ und ist ein äußerst beliebter Pudding im Norden, und zwar in der Region um Braga. Es gibt ein altes portugiesisches Sprichwort, das da lautet: Coimbra studiert, Lissabon spielt, Porto arbeitet und Braga betet. Neben dem Beten fand man in und um Braga allerdings offensichtlich genügend Zeit, leckere Rezepte zu erfinden…

(Dieser Text stammt - mit freundlicher Genehmigung der Autorin - aus dem Buch "Korkesel & Sardinenblüte. Handbuch für den Urlaub in Portugal", ISBN: 978-3-946223-02-3 Printausgabe € 12,-- /eBook € 5,99)

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