In Portugal gibt es ein gut ausgebautes Busverkehrsnetz. Alle Städte und größeren Ortschaften sind verbunden. 

Auf der Website von Rede Expressos kann man genaue Fahrpläne ebenso nachschlagen wie das Streckennetz. 
Die Rede-Expresso-Schnellbusse fahren regelmäßig – der Fahrpreis liegt beispielsweise für die Strecke Lissabon – Porto bei etwa 18 Euro, für die Verbindung Lissabon – Faro bei 18,50 Euro; die Fahrt von Faro nach Porto kostet 27 Euro und Lissabon – Coimbra etwa 13 Euro.

RENEX fährt regelmäßig vom Norden (Minho) bis an die Algarve. 
Weitere große Busgesellschaften sind EVA Tranportes (die ebenfalls landesweit fährt) und im Alentejo Rodoviária do Alentejo

In und um Lissabon

Carris für den Bus-und Straßenbahnverkehr in der Stadt – und auch die Aufzüge in der Altstadt von Lisboa. 

Metro, also die U-Bahn in Lissabon, ist nicht nur ein Transportmittel, sondern lohnt, rein touristisch gesehen, einen Besuch wegen der teilweise künstlerisch gestalteten Bahnhöfe, die mit azulejos verziert sind.

TT (TransTejo) ist für die Fährverbindungen zwischen Lissabon und dem "anderen" Ufer des Tejos zuständig.

Vimeca ist eine Buslinie vor allem nach Amadora 

TST (Transportes sul de Tejo) verbindet Lissabon mit den Bezirken auf der südlichen Seite des Flusses

Barraqueiro Transportes ist eine Busgesellschaft im Nordwesten Lissabons – bis etwa Lourinhã an der Küste, aber auch im Ribatejo bis Vila Franca da Xira und dem Ort Coruche und dessen Umgebung.

Im Norden

findet man unter anderem
Rodo Norte, das Lissabon mit den nördlichsten Landesteilen verbindet.
ETG verbindet vor allem Porto mit den Gemeinden im Norden.
Santos fährt nördlich des Tejo ab Lissabon ins Zentrum und in den Norden Portugals. 

 

Aktuelle Informationen

DECIR 2020: Brandbekämpfung in Portugal

Seit Ende April 2019 ist DECIR 2020 (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais) in Kraft. Wegen der Covid-19-Pandemie müssen in diesem Jahr besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. In den besonders gravierenden Phasen stehen knapp 12.000 Einsatzkräfte zur Verfügung. Das sind etwa 500 mehr als 2019. Nicht ausschließlich Feuerwehrleute zählen zu den EInsatzkräften, sondern auch Waldarbeiter, die Spezialeinheit für Katastrophenschutz, die Polizei für öffentliche Sicherheit und die GNR. Unterstützt werden sie mit bis zu 60 Löschflugzeugen/Hubschraubern. Seit Anfang Mai ist außerdem das nationale Netzwerk von Feuerwachttürmen aktiv: 77 Wachttürme sind in den Hochphasen des Brandrisikos besetzt.

In diesem Jahr gibt es die folgenden Stufen (nivel) der Alarmbereitschaft:

PhaseBezeichnungZeitraumLöschflugzeuge/HelikopterEinsatzkräfte/Fahrzeuge
Nivel 1 permanente 1.Januar bis 14. Mai 14 üblicherweise vorhandene
Nivel 2 reforcado 15. Mai bis 31. Mai 37 8.402/1.968
Nivel 3 reforcado 1. Juni bis 30. Juni 60 9.512/2.236
Nivel 4 reforcado 1. Juli bis 30. September 60 11.825/2.654
Nivel 3 reforcado 1. bis 15. Oktober 60 9.804/2.154
Nivel 2 reforcado 16. bis 31. Oktober 41 üblicherweise vorhandene
Nivel 1 permanente 1. November bis 31. Dezember 14 üblicherweise vorhandene

Wer in besonders brandgefährdeten Regionen lebt/sich aufhält, bekommt eine Cell Broadcast Nachricht (wie eine SMS), wenn es zu erhöhtem Feuerrisiko kommt. In ihr gibt es einen Link zum Zivilschutz und den Warnhinweis, besonders achtsam wegen der Brandgefahr zu sein. Die Cell Broadcast Nachricht wird zweisprachig versendet: portugiesisch für nationale Mobilfunknummern und Englisch für alle anderen. 

Jeder kann selbst nachsehen, wo und wie die Situation in Bezug auf Waldbrände los ist und zwar hier:

Proteção Civil/Zivilschutz mit ständig aktualisierten Daten (in portugiesisch und englisch)
Die Website fogos.pt bezieht ihre Daten ebenfalls vom Zivilschutz.

Es gibt dazu außerdem eine App fürs Smartphone (Android/Apple), mit der man umfassend informiert ist. Nähere Infos dazu unten. 

Aktuelle Karten zum Brandrisiko findet man bei der IPMA: 

In der Menüleiste ganz rechts "Fogos rurais" anklicken und dann -> Madeira oder -> Festland auswählen.

Die jeweilig tagesaktuelle Karte zeigt in fünf Farben das jeweilige Brandrisiko in den einzelnen Landkreisen Portugals an. Die Farbskala bedeutet: 

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