Leben in Portugal

Infos und Tipps zu Urlaub, Auswandern und Alltag in Portugal von Nord bis Süd

Seit immerhin 1143 existiert Portugal als Nationalstaat - eine lange und wechselvolle Geschichte. Hier finden Sie die wichtigsten Fakten.

Vorgeschichte und Frühzeit

Schon zu Urzeiten …

Bereits etwa 20.000 Jahren lebten Menschen in Portugal; das beweisen die Felszeichnungen in der Nähe von Foz Côa, wo es im Flusstal des Côa einen archäologischen Park gibt. Hier kann man den Spuren der Vorfahren der heutigen Portugiesen nachspüren.

 
Die eiszeitlichen Felszeichnungen im
Vale do Côa Portugals sind UNESCO-Welterbe

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Griechen und Römer in Portugal

Nach 500 v.u.Z. unternahmen die Griechen erste Handelsfahrten an der westlichen Küste. Sie gründeten – wie vor ihnen die Phönizier – Niederlassungen, um Handel mit den Einheimischen zu treiben. Karthago in Nordafrika, später der Erzfeind Roms, erweiterte seinen Machtbereich ebenfalls um diese Zeit herum auf den Südteil der iberischen Halbinsel.

Die portugiesische Hauptstadt Lissabon soll - allerdings ist das archäologisch bisher nicht nachgewiesen - eine phönizische Gründung gewesen sein. Unter dem Namen Alis Ubbo (dt. fröhliche Meeresbucht) sollen die Karthager den einzigen großen Naturhafen an der westlichen Atlantikküste genutzt haben. Es steht jedoch fest, dass die Griechen hier gesiedelt haben.


(o.)Einflussbereiche griechischer und phönizischer
Kultur. (re.) die Iberische Halbinsel um etwa 300 v.u.Z.
 

Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) schrieb, dass Lissabon durch den griechischen Helden Odysseus gegründet worden sei, der auch seinen Irrfahrten auch an die iberische Atlantikküste gelangte Unter römischer Herrschaft (ab etwa 205 v.u.Z.) hieß die Stadt zunächst Olisipo.

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Herrschaft der Germanen und Mauren

Während der Völkerwanderung, etwa ab 400 unserer Zeitrechnung, ging die römische Herrschaft auf der iberischen Halbinsel dem Ende zu. Vor allem die Sueben (neben Wandalen, Alanen und Westgoten) eroberten das alte Hispanien. Die Sueben setzten sich dabei im Gebiet des heutigen Portugal fest: Ihr Herrschaftsgebiet umfasste das Gebiet des heutigen Galicien und reichte über Minho und Douro bis an den Tejo. Zentrum war ihre Hauptstadt Bracara Augusta (das heutige Braga). 


  

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Warten auf die Wiederkehr von Dom Sebastião

Er war „Der Ersehnte“. Der Ritterkönig.
Derjenige, der dafür sorgen sollte, dass Portugal ein Weltreich wurde. Und dass vor allem die Spanier nicht auf den Thron gelangten. Leider hat das nicht so ganz geklappt.

Das aber hindert die Portugiesen nicht daran, immer noch davon zu träumen, was denn wohl passiert wäre, wenn... Deshalb haben sie angeblich alle saudade.

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1. November 1755: das große Erdbeben von Lissabon

Der Allerheiligentag des Jahres 1755 brachte eine furchtbare Katastrophe für Lissabon und Portugal: Drei gewaltige Erdstöße und darauf folgende Flutwellen zerstörten fast 85 Prozent der Gebäude der Stadt. Heute weiß man, dass das Epizentrum des Bebens etwa 200 Kilometer südwestlich vom Cabo de São Vicente gelegen haben muss und auf der jetzt gültigen Richterskala eine Stärke von 8,5 bis 9 hatte. Heute weiß man mehr um die Ursachen der Katastrophe.

Die Zahl der Todesopfer kann man nur schätzen. Zwar sind die Berichte aus jener Zeit in ganz Europa zu finden. Aber die Schätzungen schwanken zwischen 30.000 und 100.000 Opfern. An der Algarve wurden alle Städte zerstört. 

Die Wucht des Bebens war in ganz Europa und großen Teilen Nordafrikas spürbar:

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Monarchie und Kolonien bis 1910

Bereits in der Zeit der spanischen Fremdherrschaft begann der Niedergang der portugiesischen Kolonialreichs: Ein Teil ging an die Niederlande verloren – nämlich die Molukken, Ceylon, Malakka und sogar ein (das nordöstliche) Stück Brasiliens, das Portugal erst Jahre später, nämlich 1654 zurückgewinnen konnte. Auch Engländer und Franzosen begannen sich mehr und mehr in Asien umzusehen und schafften es, einen Großteil der portugiesischen Kolonien und Stützpunkte zu übernehmen.

 
Das portugiesische Kolonialreich im 16. Jahrhundert              Portugals Kolonien 1916 bis 1974

Freundschaft mit England

Um sich vor einem erneuten Angriff aus Spanien zu schützen, schloss Portugal mit England erneut einen Freundschaftspakt.

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Die erste Republik und der „Estado Novo“

Die erste Republik Portugals war ein Negativbeispiel für unstete und instabile Politik:
Ständige Versuche von den Monarchisten einerseits und Linken andererseits führten in 16 Jahren zu neun Präsidenten und 45 Regierungen.

1926 kam es zum Militärputsch – die republikanische Verfassung galt nicht mehr. Zwei Jahre später trat António de Oliveira Salazar in die Regierung ein. Als Finanzminister ließ er sich unbeschränkte Vollmachten erteilen – und 1932 wird er zum Premierminister. Eine andere Zeit beginnt – Salazars Estado Novo ab 1933 ist nichts anderes als eine Diktatur. 


Salazar bei der Vereidigung als Finanzminister Portugal 1926

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