Wie alle anderen Länder in Europa ist auch Portugal von Covid-19 betroffen.
Die Zahl der bestätigten Krankheitsfälle steigt momentan von Tag zu Tag stark an. 

Die DGS (Direção Geral de Saúde) veröffentlicht

Nach Anraten der Regierung unter Premierminister António Costa hat der Staatspräsident Marcelo Sousa am 17. März 2020 den Ausnahmezustand verkündet. Damit ist das öffentliche Leben weitgehend eingeschränkt.

Da sich die Situation laufend ändert, verweisen wir wegen weitergehender Information auf die englischsprachige, ständig aktualisierte Seite

"Safe Communities Portugal"

oder
direkt bei der portugiesischen Regierung.

 

Allgemeine Infos zu Covid-19 in Portugal gibt es auf der Site der DGS:

Die globale Lage
wird auf einer speziellen Seite der John Hopkins Universität ebenfalls ständig aktualisiert.

 

Es gibt dafür auch eine mobile Version

Infos in deutscher Sprache
ruft man am besten beim RKI (Robert-Koch-Institut ab: 

In Spanien ist es die Paella, in Asien der Wok, in Marokko die Tajine und in Portugal die Cataplana – jeweils das Kochgerät für das typische Gericht des Landes. Aber ist die Cataplana typisch für ganz Portugal?Nein. Die Heimat dieser seltsamen "Doppelpfanne" aus Kupfer oder verzinktem Blech ist eindeutig und regional begrenzt auf die Algarve, selbst wenn man sie als Spezialität gelegentlich auch in Lissabon oder Porto finden kann.


Der Autor Christoph ist stolz auf seine Cataplana           Foto: Monika Wildenburg

"Cataplana: Name für ein traditionelles Kochgerät, eine Familie von Gerichten und eine Besonderheit der Algarve“ – eine solche oder ähnliche Beschreibung ist in fast jedem Reiseführer zu finden. In seinem bemerkenswerten Buch "Fische der Algarve" schreibt Nico Böer hingegen: "Für wahrscheinlicher halte ich, dass die Cataplana eine Erfindung des Tourismusministeriums für ahnungslose Urlauber und Reste verwertende Köche ist."

Sicher ist: Cataplanas sind in der Algarve-Küche beliebt und Cataplana-Gerichte schmecken in der Regel ausgezeichnet. Dabei sind Kombinationen von Muscheln, Fisch, Gambas, Tintenfisch und Ähnlichem, mit Paprikawurst, Schweinefleisch, Gemüse (Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Paprika), Olivenöl und Kräutern verbreitet. In einigen Restaurants werden Cataplanas mit (Wild-)Kaninchen, Tauben oder anderem Geflügel angeboten. Diese ungewöhnlichen Kombinationen lassen eine lange Tradition vermuten. 


Woher stammt die Caraplana?           Foto: Monika Wildenburg

Die Suche nach dem Ursprung der Cataplana

Um herauszufinden, seit wann es die Cataplana an der Algarve gibt, schaue ich in die ältesten Kochbücher (1933 und 1961) zur portugiesischen Küche, die sich in meinem Besitz befinden. In keinem wird die Cataplana auch nur erwähnt. Allzu alt scheint die Tradition demnach nicht zu sein. Vielleicht, so denke ich, findet sich etwas in dem dicken Klassiker "Cozinha Traditional Portuguesa“ von Maria de Lourdes Modesto (1982). Und siehe da: In dem umfangreichen Kapitel "Algarve" findet sich ein einziges (!) Cataplana-Gericht: Amêijoas na Cataplana. Und ein spannender Hinweis: "Die Cataplana wurde früher von Jägern benutzt, die darin ihre Mahlzeiten auf der Glut, die sie auf dem Boden entfachten, kochten. Man weiß auch, dass sie genauso in der Beira Baixa unter dem Namen 'Prussiana' ('Preußin') benutzt wurde, ein Name, den man auch in der Algarve kennt."

Alles begann am 15. März 1974, als gegen 21 Uhr die Ehefrau eines der Kommandanten vor der Kaserne in Caldas da Rainha auftauchte und darum bat, ihrem Mann einen Brief zu überreichen. Wie sich später herausstellte, enthielt dieser den Aufruf, dass sich das 5. Infanterieregiment (5.IR) nach Süden in Richtung Lissabon aufmachen sollte, um dort den Flughafen zu besetzen. Nördlich gelegene Truppen seien bereits auf dem Weg. Schnell fällte man die Entscheidung, sich den Rebellen anzuschließen. Die diensthabenden Offiziere wurden überwältigt und alle, die als regimetreu galten, zusammen in einen Raum gepfercht. In der ganzen Kaserne breitete sich eine euphorische Stimmung aus. Nicht jeder war von dem Putsch begeistert, doch niemand hinderte die Kameraden an den Vorbereitungen.

J. Edgar Hoover, Direktor des FBI, erklärte ihn 1965 zu dem gefährlichsten Mann, mit dem das FBI jemals zu tun hatte. Joseph Barboza galt als kaltblütigster und skrupellosester Krimineller der ganzen Ostküste. Der gefährlichste Mafioso, der jemals in Boston gelebt hat, war jedoch kein Italiener, sondern Portugiese.

Seit Ende April 2019 ist DECIR 2020 (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais) in Kraft. Wegen der Covid-19-Pandemie müssen in diesem Jahr besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. In den besonders gravierenden Phasen stehen knapp 12.000 Einsatzkräfte zur Verfügung. Das sind etwa 500 mehr als 2019. Nicht ausschließlich Feuerwehrleute zählen zu den EInsatzkräften, sondern auch Waldarbeiter, die Spezialeinheit für Katastrophenschutz, die Polizei für öffentliche Sicherheit und die GNR. Unterstützt werden sie mit bis zu 60 Löschflugzeugen/Hubschraubern. Seit Anfang Mai ist außerdem das nationale Netzwerk von Feuerwachttürmen aktiv: 77 Wachttürme sind in den Hochphasen des Brandrisikos besetzt.

In diesem Jahr gibt es die folgenden Stufen (nivel) der Alarmbereitschaft:

PhaseBezeichnungZeitraumLöschflugzeuge/HelikopterEinsatzkräfte/Fahrzeuge
Nivel 1 permanente 1.Januar bis 14. Mai 14 üblicherweise vorhandene
Nivel 2 reforcado 15. Mai bis 31. Mai 37 8.402/1.968
Nivel 3 reforcado 1. Juni bis 30. Juni 60 9.512/2.236
Nivel 4 reforcado 1. Juli bis 30. September 60 11.825/2.654
Nivel 3 reforcado 1. bis 15. Oktober 60 9.804/2.154
Nivel 2 reforcado 16. bis 31. Oktober 41 üblicherweise vorhandene
Nivel 1 permanente 1. November bis 31. Dezember 14 üblicherweise vorhandene

Wer in besonders brandgefährdeten Regionen lebt/sich aufhält, bekommt eine Cell Broadcast Nachricht (wie eine SMS), wenn es zu erhöhtem Feuerrisiko kommt. In ihr gibt es einen Link zum Zivilschutz und den Warnhinweis, besonders achtsam wegen der Brandgefahr zu sein. Die Cell Broadcast Nachricht wird zweisprachig versendet: portugiesisch für nationale Mobilfunknummern und Englisch für alle anderen. 

Jeder kann selbst nachsehen, wo und wie die Situation in Bezug auf Waldbrände los ist und zwar hier:

Proteção Civil/Zivilschutz mit ständig aktualisierten Daten (in portugiesisch und englisch)
Die Website fogos.pt bezieht ihre Daten ebenfalls vom Zivilschutz.

Es gibt dazu außerdem eine App fürs Smartphone (Android/Apple), mit der man umfassend informiert ist. Nähere Infos dazu unten. 

Aktuelle Karten zum Brandrisiko findet man bei der IPMA: 

In der Menüleiste ganz rechts "Fogos rurais" anklicken und dann -> Madeira oder -> Festland auswählen.

Die jeweilig tagesaktuelle Karte zeigt in fünf Farben das jeweilige Brandrisiko in den einzelnen Landkreisen Portugals an. Die Farbskala bedeutet: 

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