Im kommenden Jahr steigt das Salário mínimo, also der Mindestlohn in Portugal, auf den Betrag von € 635,-- pro Monat. Bei den landesweit üblichen 14 Monatsgehältern ergibt sich daraus die Summe von € 8.890,-- jährlich.
Der entsprechende Beschluss der portugiesischen Regierung dazu wurde jetzt im Gesetzesdekret Nr. 167/2019  veröffentlicht. 
Das Retribuição mínima mensal garantida – RMMG, so die gesetzliche Bezeichnung des Mindestlohns, ist eine wichtige Bezugsgröße für viele Bestimmungen und Vorschriften im Arbeits- und Sozialrecht.
Bisher (für 2019) lag der monatliche Mindestlohn bei € 600,--, die neue Regelung gilt ab 1. Januar 2020.

Christoph Höver ist in Deutschland im Rheinland groß geworden. Ähnlich wie sein "Vorgänger" Ilídio Lacerda als Koch und Autor auf unserer Seite, hatte auch er einen eher kurvigen Lebensweg:


Christoph Höver mit Katze Emma, die für Inspiration sorgt.(Foto: Musch Stavenhagen)

Nach dem Studium in Köln (Jura sowie eine Lehrerausbildung in Mathematik, Geschichte und Kunst) war er zunächst als Lehrer in Nordrhein-Westfalen. Danach eröffnete er sein erstes eigenes Lokal in Köln, das „Café des Südens“ und arbeitete in der Küche von „Andrés Restaurant“ mit, dass seiner späteren Ehefrau gehörte. 

Am 6. Oktober 2019 haben die Portugiesen ein neues Parlament gewählt. Das vorläufige amtliche Endergebnis (die Briefwähler sind noch nciht ausgezählt):

PS  36,65% 106 Sitze 
PSD 27,90%  77 Sitze
 B.E.    9,67% 19 Sitze 
 PCP-PEV  6,46% 12 Sitze 
 CDS-PP   4,25% 5 Sitze 
 PAN   3,28%  4 Sitze 
CH  1,30% 1 Sitz
IL  1,29%   1 Sitz 
 L   1.09%   1 Sitz 

Die Wahlbeteiligung lag bei 54,50%.

In Spanien ist es die Paella, in Asien der Wok, in Marokko die Tajine und in Portugal die Cataplana – jeweils das Kochgerät für das typische Gericht des Landes. Aber ist die Cataplana typisch für ganz Portugal?Nein. Die Heimat dieser seltsamen "Doppelpfanne" aus Kupfer oder verzinktem Blech ist eindeutig und regional begrenzt auf die Algarve, selbst wenn man sie als Spezialität gelegentlich auch in Lissabon oder Porto finden kann.


Der Autor Christoph ist stolz auf seine Cataplana           Foto: Monika Wildenburg

"Cataplana: Name für ein traditionelles Kochgerät, eine Familie von Gerichten und eine Besonderheit der Algarve“ – eine solche oder ähnliche Beschreibung ist in fast jedem Reiseführer zu finden. In seinem bemerkenswerten Buch "Fische der Algarve" schreibt Nico Böer hingegen: "Für wahrscheinlicher halte ich, dass die Cataplana eine Erfindung des Tourismusministeriums für ahnungslose Urlauber und Reste verwertende Köche ist."

Sicher ist: Cataplanas sind in der Algarve-Küche beliebt und Cataplana-Gerichte schmecken in der Regel ausgezeichnet. Dabei sind Kombinationen von Muscheln, Fisch, Gambas, Tintenfisch und Ähnlichem, mit Paprikawurst, Schweinefleisch, Gemüse (Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Paprika), Olivenöl und Kräutern verbreitet. In einigen Restaurants werden Cataplanas mit (Wild-)Kaninchen, Tauben oder anderem Geflügel angeboten. Diese ungewöhnlichen Kombinationen lassen eine lange Tradition vermuten. 


Woher stammt die Caraplana?           Foto: Monika Wildenburg

Die Suche nach dem Ursprung der Cataplana

Um herauszufinden, seit wann es die Cataplana an der Algarve gibt, schaue ich in die ältesten Kochbücher (1933 und 1961) zur portugiesischen Küche, die sich in meinem Besitz befinden. In keinem wird die Cataplana auch nur erwähnt. Allzu alt scheint die Tradition demnach nicht zu sein. Vielleicht, so denke ich, findet sich etwas in dem dicken Klassiker "Cozinha Traditional Portuguesa“ von Maria de Lourdes Modesto (1982). Und siehe da: In dem umfangreichen Kapitel "Algarve" findet sich ein einziges (!) Cataplana-Gericht: Amêijoas na Cataplana. Und ein spannender Hinweis: "Die Cataplana wurde früher von Jägern benutzt, die darin ihre Mahlzeiten auf der Glut, die sie auf dem Boden entfachten, kochten. Man weiß auch, dass sie genauso in der Beira Baixa unter dem Namen 'Prussiana' ('Preußin') benutzt wurde, ein Name, den man auch in der Algarve kennt."

J. Edgar Hoover, Direktor des FBI, erklärte ihn 1965 zu dem gefährlichsten Mann, mit dem das FBI jemals zu tun hatte. Joseph Barboza galt als kaltblütigster und skrupellosester Krimineller der ganzen Ostküste. Der gefährlichste Mafioso, der jemals in Boston gelebt hat, war jedoch kein Italiener, sondern Portugiese.

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