Leben in Portugal

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Hinweise zu besonderen Sehenswürdigkeiten und Stätten des Weltkulturerbes der UNESCO
Dieses Thema wird ständig erweitert und ergänzt!

Weltkulturerbe in Portugals Zentrum: Sintra und seine Paläste

Sintra und seine Umgebung war einst die Sommerresidenz der portugiesischen Könige – kein Wunder: In der Serra da Sintra herrscht im Gegensatz zu Lissabon stets ein angenehmes Klima. Und so ist es ebenfalls kein Wunder, dass sich im 19. Jahrhundert auch viele Gäste aus dem englischen Adel dort wohlfühlten. Einer davon: der berühmte Lord Byron, der überzeugt war, hier seinen „glorious Garden of Eden“ gefunden zu haben.

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Weltkulturerbe in Portugals Zentrum: Hieronymuskloster und Torre de Belém in Lissabon

Portugals Hauptstadt besitzt unzählige prachtvolle Bauten. Und so ist es kaum erstaunlich, dass sich allein hier in Lissabon zwei, dicht nebeneinander stehende Sehenswürdigkeiten befinden, die seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören:
der Torre de Belém und das Hieronymuskloster.
Beide Gebäude haben das große Erdbeben 1755 nahezu unbeschadet überstanden.

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Weltkulturerbe in Portugals Zentrum: Batalha

Batalha Ist zwar „nur“ eine Kleinstadt, aber dennoch einer der Hauptanziehungspunkte Portugals: Das Kloster von Batalha
– eines der schönsten und beeindruckendsten im Land – zählt seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Die Erbauung der „Mosteiro de Santa Maria da Vitória“ begann nach dem Sieg von Dom João I. über Kastilien. Der König hatte im Jahr 1385 versprochen, wenn er die Schlacht (portugiesisch „batalha“) bei Aljudabarrota gewinne, würde er der Jungfrau Maria eine Kirche errichten. Beurkundet wurde drei Jahre später die Übergabe des Klosters an den Orden der Dominikaner.

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Weltkulturerbe in Portugals Süden: Évora

Schon zu Zeiten der Römer war Évora – damals „Ebora“ - eine bedeutende Stadt.

Die Ruinen eines römischen Tempels (fälschlicherweise oft der Göttin Diana zugeschrieben) sind eines der Wahrzeichen der Stadt. Im Mittelalter war der Ort das Zentrum von Wissenschaft und Kunst und bis 1580 teilweise auch Residenz der portugiesischen Könige: Sie ließen sich hier ab dem 12. Jahrhundert wählen. 

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Weltkulturerbe in Portugals Norden: Die Altstadt von Porto

Im Norden, an der Mündung des Douro in den Atlantik gelegen, ist die Stadt „Namenspate“ sowohl für Portugal (aus „Porto“ = Hafen und dem kleinen Ort Cale an der Flussmündung) als auch für Portwein. Berühmt ist Porto außerdem für Fußball (FC Porto) und weltweiten Handel sowie – nach der Ernennung zum Weltkulturerbe im Jahr 1996 – für vorbildlichen Denkmalschutz: Die Altstadt wurde die vorbildlich restauriert, man findet dort unzählige Häuser mit Fassaden, die mit azulejos verziert und gestaltet wurden.

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Weltkulturerbe in Portugals Norden: das historische Zentrum von Guimarães

Die Grafschaft Portucalia, zwischen den Flüssen Douro und Mondego gelegen, wurde von König Alfonso VI. von Leon und Kastilien gegründet. Er gab sie als Lehen an seinen Schwiegersohn Heinrich von Burgund weiter – als Lohn für dessen Dienste während der Reconquista. Nach dem Tod seines Schwiegervaters 1109 ließ sich Heinrich, „von Gottes Gnaden Graf und Herr von ganz Portugal“, in Guimarães nieder. So nennt sich die Stadt mit Fug und Recht „erste Hauptstadt Portugals“ und „Wiege Portugals“.

 

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Weltkulturerbe in Portugals Norden: das Tal des Douro

Der Douro ist einer der längsten Flüsse Portugals – und an seinen Ufern gedeiht die Traube für den nach wie vor in aller Welt berühmtesten Wein des Landes: den Portwein

Seit mehr als 2000 Jahren wird in dieser Region Wein angebaut, geerntet und verarbeitet – damit ist die Region des oberen Douro eine der ältesten Weinregionen überhaupt. Seit 2001 gehört der "Alto Douro" daher zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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