An der nördlichen Küste gibt es wundervolle Strände – allerdings: Das Wasser ist das ganze Jahr hindurch eher frisch. Das hat den Vorteil, dass sie auch in der Hochsaison nicht überfüllt sind – im Gegensatz zu den Stränden etwa an der Algarve.

Mit der Bandeira Azul 2016 (Karte mit genauen Koordinaten und Infos) wurden ausgezeichnet:

Das Meer ist hier rau und das Wasser eher kühl, auch im Sommer – wie überall an der Westküste Portugals. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Flussmündungen, an denen sich bestens baden lässt.

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Für den Wassersport stehen in der Region Lissabon alle nur denkbaren Möglichkeiten zu Verfügung. Die Strände an der Linha nennt man auch Costa do Sol: Sie liegen zwischen Lissabon und Cascais, „eigentlich“ noch am Ufer des Tejo, und viele sind optimal für Familien – flache Sandstrände ohne großen Wellengang. Ähnlich ist es auf der südlichen Seite des Tejo. Überlaufen sind die Strände allerdings an allen sommerlichen Wochenenden und natürlich in der Hochsaison: Da sollte man, vor allem auf der Südseite des Flusses, Verkehrsstaus einplanen. Es gibt zu den beliebten Stränden etwa Praia Caparica eben stets nur den einen Weg über die Ponte 25 de Abril … 

Etwas anders sieht es an der Westküste aus: Hier zeigt sich der Atlantik etwas rauer, Wellen und vor allem der Wind sind eher für Surfer geeignet. Das Wasser ist eher kühl – wobei die hohen Wellen und der oft frische Wind an der Atlantikküste, also ab Cascais Richtung Norden bis Ericeira, Nazaré und Peniche – das Baden im Meer manchmal zu einer Mutprobe, nicht unbedingt jedoch zum Wagnis machen. Hier beginnt die Costa Prata, die Silberküste, die bis nach Porto reicht. Surfer kommen das ganze Jahr hindurch auf ihre Kosten. Es werden vor Oeiras und am Praia do Guincho auch regelmäßig Rennen im Rahmen der Surfweltmeisterschaften ausgetragen. Zu einem der besten Surf-Spots weltweit hat sich Nazaré entwickelt: Hier entstehen bis zu 30 Meter hohe Wellen.

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Die langgestreckte Küste des Alentejo – von Setúbal bis kurz vors Cabo São Vicente – hat wundervolle, oftmals beinahe unberührte Strände. Die Costa Dourada („Goldküste“) zieht sich von der Mündung des Flusses Sado bis etwa Arrifana hin: Felsklippen wechseln ab mit endlos scheinenden flachen Sandstränden – selbst Lagunen (lagoas) gibt es hier: die Lagoa de Melides etwa oder die Lagoa Sto. Andre (ein Naturschutzgebiet).

Wer reinen Badeurlaub sucht, sollte sich jedoch auf manchmal rauen Wind und die eher kühlen Temperaturen des Atlantiks einstellen.Die Distrikte Portalegre, Évora und Beja liegen komplett innerhalb der Region, dazu kommt der Südteil des Distrikts Setúbal.

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Spektakuläre Ausblicke gibt es an der Westalgarve: Hier sind – etwa ab Sagres ganz im Westen ein Stück nach Norden hoch lange Sandstrände. Allerdings weht stets ein teilweise rauer Wind – und es gibt entsprechend hohe Wellen. Das Wasser des Atlantiks ist hier eher frisch.
Angenehmer sind – gerade für Familien – die Strände östlich von Sagres bis etwa Vilamoura: Zwischen hohen Klippen gibt es zahlreiche wunderschöne Sandstrände. Hier ist das Meer wesentlich ruhiger und das Wasser auch in der Temperatur angenehmer; selbst im Winter kann man durchaus baden.
Die so genannten Sandalgarve zieht sich etwa von Faro östlich bis zur spanischen Grenze hin. Die Landschaft zeigt sich sehr flach – das Wasser ist sauber und klar, die Gegend ist touristisch voll erschlossen.
Eine Ausnahme besonderer Art ist das Naturschutzgebiet des Rio Formosa, in der Umgebung von Faro und Tavira: Hier kann man baden, allerdings sind fast alle Strände (Ausnahme: die Ilha do Faro und die Ilha da Tavira) nur per Boot (oder mit der Fähre) erreichbar. Wer eher die Einsamkeit sucht und ein beeindruckendes Naturerlebnis, ist hier richtig.
Mit der Bandeira Azul 2016 (Karte mit genauen Koordinaten und Infos) wurden ausgezeichnet:

Die Azoren sind im Grunde keine "Badeinseln", dennoch gibt es natürlich Strände. Etliche davon sind auch im Jahr 2016 mit der Bandeira Azul ausgezeichnet worden (siehe den Hinweis "BA" beim jeweiligen Strand). Hier die Karte mit genauen Koordinaten und weiteren Infos. Alle anderen Strände finden Sie hier

Die Hauptinsel Madeira ist keine "Badeinsel". Es gibt nur wenige Strände und die sind meist steinig. Ganz anders sieht es auf der kleinen Nachbarinsel Porto Santo aus: Hier erstreckt sich ein langer Sandstrand, der seinesgleichen sucht.

Etliche von Madeiras Stränden sind auch im Jahr 2016 mit der Bandeira Azul (Karte mit genauen Koordinaten und Infos) ausgezeichnet worden: 

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