Seit heute - Montag, den 2.3.2020 - ist der sogenannte "Corona-Virus" offiziell in Portugal angekommen. Auf einer Pressekonferenz teilten Gesundheitsministerium und die die Generaldirektion für Gesundheit (DGS - Direcção-Geral de Saúde) mit, dass zwei auf Covid-19 positiv getestete Patienten ins Krankenhaus eingeliefert wurden, und zwar in Porto ins Hospital de Santo António und ins Hospital de São João. 

Ständig aktualisierte Infos zu Covid-19 in Portugal gibt es auf der Site der DGS:

Die globale Lage
wird auf einer speziellen Seite der John Hopkins Universität ebenfalls ständig aktualisiert.

 

Es gibt dafür auch eine mobile Version

Infos in deutscher Sprache
ruft man am besten beim RKI (Robert-Koch-Institut ab: 

In den vergangenen 24 Stunden sind 15 neue Verdachtsfälle aufgetreten. Insgesamt wurden von bis jetzt 85 Fällen 73 negativ getestet, bei zwölf Patienten stehen die Ergebnisse aus. Zwei Patienten - siehe oben - sind jetzt positiv getestet worden.

Die portugiesischen Gesundheitsbehörde arbeitet eng mit Spanien zusammen - dort gibt es (Stand 1.3.2020) 84 positiv getestete gemeldete Fälle. Grund der engen Kooperation mit den spanischen Gesundheitsbehörden ist unter anderem der Schriftsteller Luís Sepúlveda: Er hatte am Festival Correntes de Escrita in Póvoa de Varzim teilgenommen und wurde mit dem neuen Coronavirus infiziert. Die DGS der Region Norte hat deshalb eine "epidemiologische Untersuchung" eingeleitet und sucht nach engen Kontakten des Schriftstellers; er hatte sich mit seiner Frau vom 18. bis 23. Februar in Portugal aufgehalten.

Seit Anfang April 2019 ist DECIR 2019 (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais) in Kraft. Die Mittel zur Brandbekämpfung werden in diesem Jahr durch mehr Betriebs-, Fahrzeug- und Luftfahrtgeräte aufgestockt, vor allem in den letzten beiden Maiwochen, wenn die "Fase Bravo" beginnt (sehe unten). Dann werden gegenüber dem Vorjahr 288 weitere Teams, 294 Fahrzeuge und sechs Flugzeugen bereitgestellt - das entspricht einer Erhöhung um 21%.

Insgesamt stehen zur Brandbekämpfung damit 1761 Teams, 7606 Operativen, 1735 Fahrzeugen und 38 Löschflugzeuge bzw. Helikopter zur Verfügung. Zur kritischen Zeit der größten Brandgefahr, in "Fase Charlie" wird nochmals aufgestockt: Dann werden ab Juli bis September 11.492 operative Einsatzkräfte in 2653 Teams, insgesamt 2493 Fahrzeugen und 60 Löschflugzeuge/Helikopter im Einsatz sein. 

2017 jährt sich zum hundertsten Mal das Wunder von Fátima. Nach dem französischen Lourdes ist Fátima der zweitgrößte Wallfahrtsort der katholischen Kirche. Papst Franziskus wird in diesem Jahr seine erste Auslandsreise an die portugiesische Stätte des berühmten "Sonnenwunders" machen. An zwei Tagen, dem 12. und 13. Mai, verweilt er in Fátima. 

 

Bereits drei Päpste haben Fátima besucht: Paul VI. pilgerte 1967 zur Grotte Cova da Iria.

Zwischen 1155 und 1165 waren die beiden wichtigen portugiesischen Klöster Mosteiros de Santa Cruz in Coimbra und Alcobaça bestens mit den Mutterhäusern in Avignon und Citeaux, vernetzt - und ihnen gehörten die größten Bibliotheken des Landes.

Die Notwendigkeit einer akademischen Ausbildung wurde immer dringlicher und so kam es, dass im Jahr 1288 alle Kirchengemeinden von Vila Viçosa bis Santarém gemeinsam beschlossen, in Lissabon eine Akademie zu gründen. Sowohl die Dozenten wie auch die notwendigen Bücher wurden von den Klöstern in Alcobaça wie Coimbra gestellt.

In zwei historischen Dokumenten wird die Gründung der Universität bestätigt. In einem ist die Zustimmung und Absegnung durch den Papst Nikolaus IV. festgehalten, das andere ist ein Rundschreiben mit der Überschrift “Scientiani Thesaurus Mirabilis” vom 1. März 1290, das der König Dom Dinis an alle seine Untertanen verschickt hat.

Am 9. August 1290 schließlich wurde die Universität in Lissabon "o Studium Generale" von Papst Nikolaus IV. eingeweiht, und es gab damals vier Fachrichtungen: Kunst, Medizin, kanonisches Recht und Jurisprudenz.

Norbert Fiebig, Präsident des deutschen Reiseverbandes (DRV), bestätigte gegenüber Pedro Costa Ferreira, Präsident des portugiesischen Reiseverbandes (Associação Portuguesa das Agências de Viagens - APAVT), bei einem Treffen in Berlin, dass sich für das laufende Jahr gute Tendenzen ausmachen lassen. Ende Januar seien bereits

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