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In jedem Land gibt es Vornamen, die erlaubt sind und welche die es nicht sind. Normalerweise haben die Eltern die Freiheit sich aus unzähligen bekannten Namen ein bis zwei auszusuchen, oder per Gutachten seinen Wunschnamen auf Eintragungsfähigkeit prüfen zu lassen. Im Regelfall werden lediglich die Namen, die von offizieller Seite nicht anerkannt werden aufgelistet. In Portugal ist es genau andersherum - denn für Portugiesen gilt, und nur für diese, nur wenn der Name in der Liste steht, ist er genehmigt und verwendbar. Daher ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass man auf so viele Marias und Josés trifft, oder zum wiederholten Male verschiedene Mütter einen João rufen hört.

Der Grund dafür ist sehr banal: Die Liste mit den erlaubten Namen war bis vor wenigen Jahren auf rein portugiesisch katholische Namen beschränkt und kaum jemand konnte daran rütteln.

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