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Der neue portugiesische Staatspräsident heißt António José Martins Seguro (63). Der Politiker, der im Wahlkampf von seiner Partei PS und zahlreichen weiteren Einzelpersonen und Gruppen unterstützt wurde, besiegte mit 66,83 Prozent seinen Konkurrenten, den rechtspopulistischen Politiker André Ventura (43), der 33,17 Prozent erhielt. Etwa ca. 30.000 Wahlberechtigte in den unwettergeschädigten Gemeinden gingen nicht am 8. Februar 2026, sondern eine Woche später, also am 15. Februar 2026 an die Urnen.
Das Ergebnis in der nachgeholten Wahl bestätigt das Ergebnis: António José Seguro siegte auch in allen Gemeinden, in denen die Wahl gestern nachgeholt wurde: Im Kreis Alcácer do Sal (Alentejo) mit 79,15%, in Arruda dos Vinhos bei Lissabon, mit 72,6% und in Golegã mit 69,07%. Damit errang Seguro landesweit in 306 der 308 Gemeinden die Mehrheit. Gegenkandidat André Ventura von der rechtspopulistischen Partei ‘Chega’ erreichte dies nur in zwei Gemeinden: in Elvas (Alentejo) und São Vicente (auf der Insel Madeira).
António José Seguro wird sein Amt am 9. März antreten.


Wer nachsehen möchte, wie die einzelnen Landkreise abgestimmt haben, kann das unter folgendem Link tun -> PR '26
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Zum ersten Mal seit 1986 wurde die Wahl zum Sraatspräsidenten in Portugal nicht im ersten Wahlgang entschieden. Keiner der insgesamt 11 Kandidaten konnte 18. Januar 2016 die absolute Mehrheit erreichen. Deshalb wird es am 8. Februar 2026 eine Stichwahl zwischen dem Kandidaten der ‘Partido Socialista’ (PS) António José Seguro (31,11%) und dem zweitplatzierten Chef der rechtskonservativen Partei ‘Chega’ André Ventura (Selbstbeschreibung: „konservativ, liberal und nationalistisch“) mit 23,52% geben.
Zur Einordnung hier ein Textauszug der deutschen Journalistin Henrietta Bilawer zu den beiden Kandidaten des zweiten Wahlgangs:
"Der 63-jährige Seguro bekleidete Ministerämter und war von 2011 bis 2014 Chef der PS. Nach innerparteilichen Querelen verlor Seguro seinen Posten als Parteichef an den ehemaligen Premierminister António Costa. Derzeit ist er Professor an zwei Lissabonner Hochschulen, der ‘Universidade Autónoma’ und der ‘Universidade de Lisboa’, dort am ‘Instituto Superior de Ciências Sociais e Políticas’. Im Wahlkampf präsentierte sich Seguro als Garant für demokratische Mäßigung gegen Extremismus und für progressive Politik im Sinne von sozialer Gerechtigkeit.
Der 43-jährige André Ventura ist seit 2019 Chef der von ihm gegründeten ‘Chega’, nachdem er zuvor Politiker und Mitglied der konservativen PSD war. Auch er lehrte sechs Jahre lang an der ‘Universidade Autónoma’, arbeitete als Steuerfachanwalt und wurde einem breiten Publikum in seiner Rolle als Kommentator des privaten Fernseh-Kanals CMTV. Dort wurde er entlassen, nachdem er einen Plan veröffentlicht hatte, zur Eindämmung der COVID-Pandemie alle in Portugal lebenden Sinti zu isolieren. Ventura konzentrierte seine Kampagne auf Sicherheit, Immigration, Kritik an den von ihm als „traditionelle politische Eliten“ bezeichneten Konkurrenten."
Nach Umfragen wird der Rechtspopulist Ventura es nicht schaffen, das Präsidentenamt zu erlangen. Endgültig entschieden wird das aber erst am 8. Februar 2016 durch den Wähler.
Quelle Umfragen zur Stichwahl Portugal
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Der Mindestlohn in Portugal ist erneut angehoben worden: Seit 1. Januar 2026 steigt der monatliche salário mínimo nacional (SMN) auf 920 € - mit 50 € ist das eine Steigerung um 5,7%.
Quelle - Verlautbarung der Regierung
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Der Termin der portugiesischen Kommunalwahlen ist Sonntag, der 12. Oktober 2025. Bei diesen Wahlen werden nicht die jeweiligen Bürgermeister (Presidente da Câmara), sondern auch die Präsidenten der Junta de Freguesia und die Abgeordneten für die Gemeindeversammlung gewählt.
Bitte beachten: Die Wählerregistrierung endet 60 Tage vor der Wahl - letzter Stichtag ist also der 12. August 2025.
Die portugiesische Ausländerbehörde AIMA (Agência para a Integração Migrações e Asilo) hat in mehreren Sprachen Anleitungen verfasst, um ausländische Residenten übe die Möglichkeiten zu ihrem Wahlrecht zu informieren:

Wer darf wählen?
Bei den Kommunalwahlen können sich die meisten Residenten beteiligen (im Gegensatz zu nationalen Wahlen wie Parlament und Staatspräsident, die nur portugiesischen Staatsbürgern offenstehen).
Alle EU-Bürger, die in Portugal ansässig sind, können sich registrieren, ebenso wie Residenten aus Ländern, die bilaterale Abkommen mit Portugal geschlossen haben, nämlich Brasilien, Kap Verde, Argentinien, Chile, Kolumbien, Island, Norwegen, Neuseeland, Peru, Vereinigtes Königreich, Uruguay und Venezuela.
Um sich registrieren zu lassen, müssen Residenten aus den portugiesischsprachigen Ländern seit zwei Jahren in Portugal wohnhaft sein, alle anderen seit drei Jahren. Für EU-Bürger gilt diese Frist nicht, man darf an den Wahlen teilnehmen, wenn man offiziell in Portugal Resident ist.
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National sind alle Stimmen ausgezählt, es fehlen allerdings noch die Ergebnisse der im Ausland lebenden wahlberechtigten Portugiesen.


Das Wahlerbnis mit entsprechenden Sitzen im Parlament. Vier Mandate sind noch offen, von den Stimmen der Auslandsportugiesen:

Das Wahlergenis im Vergleich zur letzten Wahl:

Wer genauer wissen will, wie die einzelnen concelhos abgestimmt haben -> Legislativa 2025
auf die Karten des entsprechenden Distrikts klicken -> concelho suchen -> freguesia suchen.
